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Carmen
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Weihnachtliches2020

Collagen
Engel

Lichtgestalt so strahlend hell,
blendend aus Glanz und Gold.
Bist mein Götterbote,
mit Weisung und Nachricht
aus meiner Seelenwelt.
Gehst meinen Weg mit mir,
als Schutz und zur Begleitung.
Trägst mit mir die Last auf meinen Schultern
und beflügelst mein Lebensglück.
Bist mein Friedensstifter,
erlaubst mir Großmut
und ein weites Herz.
Hilfst mir durch deine Klarheit
eine reine Seele zu bewahren.
Bist mein mahnender Finger
und meine heilende Hand.
Gehörst zu mir.
Bewachst, reinigst und erweiterst
meinen Geist und meine Seele.
Engel

Carmen Ritter
Weihnachten

Markt und Strassen steh'n verlassen
still erleuchtet jedes Haus
sinnend geh ich durch die Gassen
alles sieht so festlich aus.
An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt
tausend Kindlein steh'n und schauen
sind so wunderstill beglückt.
Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld
hehres Glänzen, heil'ges Schauen
wie so weit und still die Welt!
Sterne hoch die Kreise schlingen
aus des Schnee's Einsamkeit
steigt's wie wunderbares Singen
Oh Du gnadenreiche Zeit!

Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857)
Der Stern

Hätt' einer auch fast mehr Verstand
als wie die drei Weisen aus Morgenland
und ließe sich dünken, er wäre wohl nie
dem Sternlein nachgereist, wie sie;
dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen lässt,
fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl
des Wundersternes von dazumal.

Wilhelm Busch (1832-1908)
Dickens Weihnachtsgeschichte ist Kult!
Die Geschichte berührt seit Generationen Kinder und Erwachsene. Ein großartiges Lesevergnügen.
Der kaltherzige, gierige und geizige Unternehmer Ebenezer Scrooge hasst Weihnachten. Die Weihnachtsstimmung, die sich in der Stadt ausbreitet, rührt ihn nicht. Da erscheint der Geist seines verstorbenen Partners Marley und kündigt ihm die Geister der Weihnacht an. Auf ihrer phantastischen Reise durch die Zeit begegnet Scrooge seiner eigenen Vergangenheit und entdeckt, was für ein großes Herz in ihm steckt.
Charles Dickens (1812–1870) gehört zu den bekanntesten britischen Autoren. Seine Romane »Oliver Twist«, »David Copperfield« und »Große Erwartungen« sind Klassiker der Literaturgeschichte. 1843 verfasste er seine Weihnachtsgeschichte »A Christmas Carol«, die bis heute weltweit zu den beliebtesten Weihnachtsmärchen zählt.
Alles still!

Alles still! Es tanzt den Reigen
Mondenstrahl in Wald und Flur,
Und darüber thront das Schweigen
Und der Winterhimmel nur.
Alles still! Vergeblich lauschet
Man der Krähe heisrem Schrei.
Keiner Fichte Wipfel rauschet,
Und kein Bächlein summt vorbei.
Alles still! Die Dorfeshütten
Sind wie Gräber anzusehn,
Die, von Schnee bedeckt, inmitten
Eines weiten Friedhofs stehn.
Alles still! Nichts hör ich klopfen
Als mein Herze durch die Nacht -
Heiße Tränen niedertropfen
Auf die kalte Winterpracht.

Theodor Fontane (1819-1898)
Das Weihnachtsfest

Vom Himmel bis in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern herniederlacht;
vom Tannenwalde steigen Düfte
und kerzenhelle wird die Nacht.
Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken,
in märchenstiller Herrlichkeit.
Ein frommer Zauber hält mich nieder,
anbetend, staunend muß ich stehn,
es sinkt auf meine Augenlider,
ich fühl's, ein Wunder ist geschehn.

Theodor Storm (1817-1888)
Ja, es ist Schmalz, ja, es ist Popcorn-Kino, aber, ehrlich: Ja, es ist so schön !
Tatsächlich Liebe !
Zehn außergewöhnliche Geschichten, die sich am Weihnachtsabend zu einer verweben:
Ein Premierminister verliebt sich in das Mädchen, das den Tee serviert, ein Schriftsteller sucht Ruhe in Südfrankreich und findet dort eine Liebe ohne Worte, ein Rockstar erlebt ein privates Comeback mit seinem Manager ...
Jeder von ihnen ist auf der Suche nach Liebe. Nur wer genau hinsieht, wird entdecken, dass die Liebe tatsächlich überall ist.
Neujahr

Altes Jahr, du ruhst in Frieden,
Deine Augen sind geschlossen;
Bist von uns so still geschieden
Hin zu himmlischen Genossen,
Und die neuen Jahre kommen,
Werden auch wie du vergehen,
Bis wir alle aufgenommen
Uns im letzten wiedersehen.
Wenn dies letzte angefangen,
Deutet sich dies Neujahrgrüßen,
Denn erkannt ist dies Verlangen,
Nach dem Wiedersehn und Küssen.

Achim von Armin
Neujahr

Wir schreiben im Kalender
Den ersten Januar,
Und alle Leute rufen:
Prosit das neue Jahr!

Sie springen, tanzen, jubeln,
Sie trinken Wein und Punsch,
Und jeder zum neuen Jahre
Hat einen alten Wunsch.

Auch kommen Gratulanten
In Haufen, alt und jung,
Und alle wollen Gaben,
Und keinem gibt man genung.

Ich habe mich eingeschlossen,
Will nichts gewünscht, - geschenkt,
Ich denke nur an mein Unglück
Weiß, daß es mein gedenkt.

Ludwig Bechstein
Und last but not least:

Ich trinke auf gute Freunde, verlorene Liebe, auf alte Götter und auf neue Ziele, auf den ganz normalen Wahnsinn, auf das, was kommt und einmal war. Darauf, dass alles endet, und auf ein neues Jahr.

-Verfasser unbekannt-
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Carmen Ritter
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